Der neue Kindle Paperwhite (Ende 2013): Was gibt’s Neues?

Neuer Kindle Paperwhite (Wörterbuch)Amazon hat nicht nur den Preis für den Kindle auf 49 Euro gesenkt, sondern auch einen neuen Kindle Paperwhite vorgestellt. Was hat sich beim neuen Kindle Paperwhite verändert?

Neuen Kindle Paperwhite bei Amazon kaufen

Gewicht & Aussehen

Kenner des ersten Paperwhite werden den Unterschied zum neuen Kindle Paperwhite sofort bemerken: Er ist liegt spürbar leichter in der Hand. Außerdem ist prangt nun auf der Rückseite ein großes Amazon-Logo, ob das den Leuten gefällt, ist fraglich. Verbessert wurde auch die Berührungsempfindlichkeit, die nun genauer ist.

Neuer Kindle Paperwhite: Display

Der Kindle Paperwhite unterscheidet sich vom normalen Kindle vor allem durch das beleuchtete, weiße Display. In der neuen Version ist der Bildschirm nun deutlich gleichmäßiger ausgeleuchtet, es finden sich nicht mehr “Lichtstreifen”, die von vielen Kunden beim alten Kindle Paperwhite bemängelt wurden.

Laut Peter Larsen, Vizepräsident von Amazons Product Management, wurden 20 verschiedene Kindle-Prototypen entwickelt, bis die Beleuchtung so gleichmäßig war, wie die Ingenieure es sich vorgestellt hatten. Tatsächlich sieht das Display auch besser aus, der Schwarz / Weiß – Kontrast ist deutlicher, es wirkt weniger grau / blau – haft.

Prozessor

Neu ist auch der schnellere Freescale-Prozessor, der jetzt mit 1GHz statt 800MHz taktet. Spürbar ist dies beim Weiterblättern von Seiten, welches nun deutlich schneller vonstatten geht. Trotzdem gibt es immer noch eine kleine Verzögerung zwischen Tastendruck und der Reaktion auf dem Bildschirm des Kindle.

Software

Von der Softwareseite her gibt es beim neuen Kindle Paperwhite die neue Funktion Page Flip, die es dem Leser ermöglicht, schnell ein paar Seiten vor- und zurückzuspringen, während die aktuelle Seite im Hintergrund geöffnet bleibt. Neu ist ebenfalls Smart Lookup, eine Art Nachschlage-Werkzeug mit eingebauter Wikipedia inklusive Wörterbuch. Der Vocabulary Builder ist ein Vokabeltrainer, der sich die bisher gelesenen Worte aus den E-Books merkt und den lernbegeisterten Leser abfragt.

Fußnoten werden jetzt in einem kleinen Pop-Up-Fenster angezeigt und erklärt, statt wie bisher auf einer neuen Seite dargestellt zu werden – eine sinnvolle Änderung, die das Lesen Fußnoten-lastiger Bücher entspannter macht.

Ausgebaut wurden die Apps Goodreads und Freetime:
Goodreads ist im Prinzip eine App, die dem Leser weitere Bücher vorschlägt, die ihn interessieren könnten. Mit Freetime können Eltern kontrollieren, dass ihre Kinder nur Bücher mit einer gewissen Jugendfreigabe lesen.

Fazit: Kleine Verbesserungen beim neuen Paperwhite

Zusammenfassend hat sich Amazon beim neuen Kindle Paperwhite viele sinnvolle Gedanken gemacht. Keine der Verbesserungen ist revolutionär, doch tragen alle dazu bei, das E-Book-Imperium des Konzernriesen auszubauen.

Für Besitzer des Kindle Paperwhite der ersten Generation wird sich der Kauf kaum lohnen, da viele Neuerungen sicherlich per Software-Update auch auf die alten Kindle-Modelle kommen. Als Neuanschaffung für den Einstieg in E-Reader und E-Books jedoch kann der neue Kindle Paperwhite nun umso mehr in Frage kommen.

Den Kindle Paperwhite gibt’s wieder in zwei Modellen: Einmal die WLAN-Version für 129 Euro, mit der man Bücher über eine örtliche WLAN-Verbindung aus dem Kindle-Store laden kann; zum anderen die UMTS-Version für 189 Euro, mit der man im quasi weltweit über das Mobilfunknetz Zugriff auf den Store zum bequemen Download von Büchern hat.

Für Sparfüchse gibt’s auch noch den normalen Kindle, der für schlappe 49 Euro zu kaufen ist.

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